Florian L. ARNOLD: Objekte

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt…“

Das Verhältnis von Mensch und Natur hat den Künstler Florian L. Arnold schon immer beschäftigt. Das Staunen vor der Schöpfung ist dabei immer von einem Erschauern vor deren Zerstörung durch den Menschen begleitet. Ohne den Zeigefinger zu heben, setzt der Künstler durch Objekte und Grafiken mit diesen zwei Seiten einer Wirklichkeit auseinander. Er sucht mittels Draht, Holz und gebauter oder ge-zeichneter Linie dabei jene kraftvoll-fantastischen Reiche auf, die wir in unseren Kindheitstagen so uneingeschränkt bereisen konnten. Es ist ein Spiel mit Freiräumen gedanklicher wie auch materieller Art.

Friedrich Schiller war es, der als erster in seinen Briefen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ die Wichtigkeit des Spielens hervorhob und sich gegen die Spezialisierung und Mechanisierung des Lebens aussprach. Nach Schiller ist das Spiel eine menschliche Leistung, die allein in der Lage ist, die Ganzheitlichkeit der menschlichen Fähigkeiten hervorzubringen. Schiller prägte die berühmt gewordene Formel: „…und er (der Mensch) ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

 

 

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